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Samsung Galaxy Tab 10.1 - Alleinunterhalter von Format
Das Galaxy Tab als Arbeitsgerät
Auch wenn die wesentlichen Einsatzgebiete eines Tablets das Internetsurfen und die Konsumation von Multimediainhalten sind, so soll es doch notfalls auch als Arbeitsgerät einsetzbar sein. Zu diesem Behufe hat es eine Office-Lösung in Form von Polaris Office 3.0 mit auf den Weg bekommen, eine recht brauchbare Anwendung zum Erstellen und Bearbeiten von Word-, Excel- und PowerPoint-Files.
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Schreibmaschine?
Auf dem 10,1 Zoll großen Display lässt es sich tatsächlich ganz gut werken, wenngleich die virtuelle QWERTZ für den Tab-Neuling anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist. Um das Zehnfingersystem anwenden zu können, ist das Gerät dann doch zu klein, andererseits legt man beim Tippen mit nur zwei Zeigefingern verhältnismäßig weite Distanzen zurück, was sich wiederum negativ auf die Schreibgeschwindigkeit auswirkt. Am Smartphone schreibt man folglich eine Spur schneller, dafür sieht man am Tablet wesentlich mehr.
Was bei dieser Größe gar nicht mehr geht, ist das Teil mit einer Hand festzuhalten und mit der zweiten den Touchscreen zu bedienen. Dafür ist das Ding definitiv zu schwer. Schön manierlich vor sich auf dem Tisch oder bequem auf der Couch sitzend, das Teil auf den Knien abgelegt, lässt es sich am besten damit arbeiten.
Bildschirmvergnügen in- und outdoor
Doch wer will schon auf seinem Tablet arbeiten? Da gibt es doch viel amüsantere Sachen, die man damit anstellen kann! Filme und Bilder ansehen beispielsweise oder hemmungslos im Internet surfen! Und damit der Fun-Faktor garantiert ist, hat der Hersteller ein Display verbaut, dass sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann. Das TFT-Display bietet eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel und stellt Inhalte im 16:10-Breitbildformat dar. Die Helligkeit ist mehr als ausreichend, auch in punkto Kontrastfähigkeit vermag unser Testkandidat zu überzeugen.
Wir haben uns beim Testen nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auch im Freien aufgehalten und festgestellt, dass das Samsung Galaxy Tab 10.1 einem Spaziergang nicht abgeneigt scheint. Wer also ein Tab gerne auch mal im Grünen nutzen möchte, ist mit dem Samsung-Teil an der richtigen Adresse.
Die Grafik ist sehr gut, der Touchscreen besorgt den Rest. Ohne Zögern und Zaudern reagiert der Mini-Computer auf die Eingaben, aber etwas anderes haben wir auch nicht erwartet.
Alles neu: Honeycomb 3.1
Das 7 Zoll Tab von Samsung hatten wir ja schon allein softwarebedingt als aufgeblasenes Smartphone erlebt. Umso größer war die Erwartungshaltung, was denn das für Tablets optimierte Android 3.1 Honeycomb Gutes für den User bereithalten würde. Und tatsächlich hat das Facelift – im Wesentlichen handelt es sich um Anpassungen in der Darstellung – dem Tablet gutgetan. Der neu gestaltete Homescreen, die überarbeiteten und überhaupt größeren Widgets, der sich an PC-Standards orientierende Web-Browser sind nur einige wenige Facetten, die in Summe zu einer massiv verbesserten Usability beitragen.
Überhaupt hat sich der Aufbau grundlegend geändert: Die Statusleiste ist nicht mehr am oberen Rand angesiedelt, sondern befindet sich dort, wie sie ein Windows-Nutzer intuitiv vermuten würde – rechts unten. Die typischen Android-Steuerungsfunktionen wurden gesplittet: Links unten sind die Befehle Zurück und Home angesiedelt. Ergänzt wurden sie durch den Task-Button, der einen Überblick über die zuletzt aktiven Anwendungen gewährt (inklusive Screenshot) gewährt, und dem Befehl zum Erstellen von Screenshots. Doch auch am oberen Bildschirmrand ist viel los: Das Anwendungsmenü findet sich neuerdings rechts oben. Die linke Seite ist den Suchenden gewidmet: Google- und Sprachsuche sind hier zugegen. Der gelernte Android-User muss sich also erst mal neu orientieren, doch dann geht alles seinen gewohnten Lauf.
Akkulaufzeit
Im Samsung Galaxy Tab 10.1 ist ein 7.000 mAh Akku verbaut. Gerne hätten wir ihn uns angesehen – Wie groß mag er wohl sein? – doch dieses Geheimnis gibt das in dieser Beziehung recht verschlossene Gerät nicht Preis. Wir sind indes positiv überrascht, bei durchschnittlich intensiver Nutzung hält das Gerät einige Tage durch. Im Standby-Betrieb dämmert es noch deutlich länger vor sich hin.
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So testet TarifAgent
Auf TarifAgent.com findest du ausschließlich Testberichte zu Geräten, die wir tatsächlich in unserem Testlabor zu Gast hatten.
Wir prüfen unsere Testkandidaten auf Herz und Nieren: Wenn es um Basis-Features geht, absolvieren die Handys einen standardisierten Testlauf. Bei außergewöhnlichen Funktionen oder speziellen Diensten seitens der Betreiber ist hingegen eine individuelle Annäherung erforderlich.
In der Testphase werden die Geräte zu Begleitern unserer Redakteure, um auch Macken und Besonderheiten im täglichen Zusammenleben aufdecken zu können. Schließlich heißt es nicht umsonst: "Drum prüfe, wer sich länger bindet..."
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