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BlackBerry Pearl 3G 9105 - Einstieg in die Business-Klasse


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BlackBerry Pearl 3G 9105 - Einstieg in die Business-Klasse


30.09.2010, 11:57 Uhr

Liegt gut in der Hand

Im Vergleich zu den großformatigen Blackberrys fügt sich das Pearl 3G 9105 bestens in die Handmulde ein und lässt sich auch problemlos mit einer Hand bedienen. Die Tasten sind ausreichend groß dimensioniert und ihre Struktur lässt es zu, dass das Gerät beispielsweise beim Eingeben von Telefonnummern blind bedient werden kann. Der Druckpunkt der Tasten ist für unsere Begriffe etwas zu schwammig, doch das ist eine Sache des persönlichen Geschmacks und der Gewohnheit.

Zu Befehl, Sir!

Wer auf das Tippen verzichten möchte, weil sich das Auge besser auf den Straßenverkehr konzentrieren soll, kann dem Pearl 3G auch Sprachbefehle erteilen. Eine etwas forsche Damenstimme mit leicht sowjetischem Akzent fordert den Nutzer auf: „Sagen Sie einen Befehl!“. Ungefähr gleich frostig dürfte eine Passkontrolle verlaufen sein, als Ost und West noch unüberwindbare Hürden darstellten. Wie erwartet treten im Test die Grenzen dieser Technologie, die schließlich noch in den Kinderschuhen steckt, zu Tage.

Ganz eindeutig kann das Smartphone die ihm erteilten Sprachbefehle nicht immer verstehen. Sicherheitshalber wiederholt unsere Grenzbeamtin die Telefonnummer, was bei regelmäßigem Einsatz und wiederkehrenden Missverständnissen allerdings auch schon mal nervig werden kann und einem dann doch lieber wieder zur Tastatur greifen lässt.

Ein BlackBerry mit für BlackBerry untypischer Tastatur

Bei BlackBerry denkt jeder an große Smartphones mit vollwertiger QWERTZ-Tastatur. RIM kann aber auch anders und stattet das Pearl 3G mit einer alphanumerischen, also herkömmlichen Handy-Tastatur aus. Ob damit das Schreiben ebenso schnell von Statten geht? SureType soll schnelles Schreiben ermöglichen. In der Praxis erweist sich die Technologie ausgereifter als noch beim Blackberry Pearl 8220 Flip, mit dem wir so unsere liebe Not hatten.

Von der Konzeption her ist SureType ähnlich angelegt wie die T9-Lösung auf Symbian-Geräten: Man drückt nur einmal auf die Taste, auf welcher sich der Buchstabe befindet, unabhängig von dessen Reihung. SureType ermittelt dann aus dem im am Smartphone hinterlegten Wörterbuch nach den passenden Buchstabenkombinationen und schlägt in einem separaten Fenster die einzelnen Begriffe vor. Dies funktioniert natürlich nur für Wörter in der eingestellten Landessprache. Soll ein englischer Text mit Unterstützung von SureType verfasst werden, muss auch die Sprache umgestellt werden. Mit ein wenig Übung kommt man schnell dahinter, T9-Spezialisten sollten allerdings überhaupt keine Probleme dabei haben.

Sonderzeichen, Umlaute und Zurück!

Symbole und Satzzeichen finden sich, der üblichen Belegung von Handytastaturen entsprechend, auf Taste 1; über diese Taste öffnet sich ein Fenster, über das Touchpad kann zum gewünschten Zeichen hin navigiert und mit anschließendem Drücken der „Zurück“-Taste ausgewählt werden.

Anders verhält es sich, wenn deutsche Umlaute oder weitere Sonderzeichen benötigt werden, denn diese sind unter der „Sym“-Taste aufzurufen. Hier muss nach Anwahl über das Touchpad selbiges gedrückt werden und erst in Folge, um weiter schreiben zu können, die „Zurück“-Taste bedient werden. Ziemlich kompliziert und verwirrend, diese fehlende Stringenz bei der Bedienung!

Ziffern können durch längeres Betätigen der gewünschten Zifferntaste in einen Text eingebaut werden. So weit, so gut, doch auch hier muss, damit die gewünschte Zahl übernommen wird, die „Zurück“-Taste gedrückt werden.

Auf das Trackpad gekommen

Anstatt des für BlackBerry-Geräte typischen Trackballs hat sich RIM bei den letzten Modellen dazu entschieden, seine Modelle ausschließlich mit Trackpads auszustatten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Hinter dem kleinen Kügelchen hat sich gerne mal Schmutz und Staub abgelagert, ein Umstand, weshalb BlackBerrys die Zeit gegen sich laufen hatten, denn eine Maus, die sich nicht mehr exakt steuern lässt, ist eine mühsame Angelegenheit.

Anders beim Trackpad, das am ehesten mit dem Touchpad eines Notebooks vergleichbar ist. Mit dessen Hilfe gleitet man wie von Zauberhand durch das Menü. Auch in Kombination mit dem Webbrowser entpuppt sich das sensible Trackpad als äußerst patent und lässt einen ganz vergessen, dass es auch Mobiltelefone mit Touchscreen gibt. 

Vielfältiger Einsatz

Ob für den Geschäftsalltag oder als privates Handy, das Pearl 3G hat vielfältige Funktionen parat, die in beiden Welten breite Einsatzmöglichkeiten bieten. Beim erstmaligen Kontakt kann es schon passieren, dass man sich ob des reichhaltigen Menüs, das RIM auch in seinen anderen Modellen verbaut, kurzfristig überfordert fühlt. Gezählte zwanzig Menüpunkte werden auf dem kleinen Screen angezeigt, viele davon Überordner mit Sub-Menüs. Da muss erst einmal ein grober Überblick her. Doch nicht verzagen: RIM hat, damit sich der Zeitaufwand in Grenzen hält, einen Setup-Assistenten bereit gestellt, der beim Erlernen der wichtigsten Funktionen hilft.

Dieser ist tatsächlich ausgesprochen hilfreich, fehlerhaft war er bei unserem Modell aber ebenso: Wir starteten den Setup-Assistenten auf Deutsch, doch dieser wechselte während des Erläuterns mancher Punkte beharrlich ins Englische - eine Challenge für jene, die in Englisch nicht ganz so firm sind. Dafür erfährt der wissbegierige BlackBerry-User in Spe aber auch von so nützlichen Dingen wie der Multitasking-Fähigkeit seines Pearl 3G und lernt, wie das Umschalten zwischen den Anwendungen funktioniert.

Akustische Qualitäten

Das Pearl 3G gehört unserer Ansicht nach zur Klasse der Geräte mit überdurchschnittlich guter Akustik. Zwar hat die integrierte Freisprecheinrichtung noch etwas Aufholbedarf, der Lautsprecher transponiert leichtes Rauschen und knackt etwas bei höheren Tönen, dafür klingt es bei herkömmlichen Telefonaten nahezu so, als würde man sich gegenüber sitzen – und dieses Vergnügen ist sogar beiderseits!

Ebenso darf das im Lieferumfang enthaltene Headset gelobt werden – kristallklar und auch für gelegentlichen Musikgenuss geeignet. Als vorteilhaft erweist sich zudem der große Lautstärkenbereich: Mit dem BlackBerry Pearl 3G kann auch bei hohem Umgebungsgeräuschpegel telefoniert werden, während man bei anderen Geräten schon mal bitten muss, das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Auf Wunsch lassen sich die Audioqualitäten auch adaptieren, indem der Bass oder die Höhen verstärkt werden.

Akku

Eine tadellose Performance darf nicht nur dem Soundprozessor nachgesagt werden, sondern auch der Akkuleistung. Im Standby-Betrieb hielt das gute Stück 215 Stunden durch, also knapp neun Tage. Die vom Hersteller angegebene Standby-Zeit von dreizehn Tagen im UMTS-Betrieb konnten wir zwar nicht nachvollziehen, trotzdem gibt es kaum Smartphones am Markt, die mit ähnlichen Leistungen aufwarten können. Ausnahmen wie das Nokia E72 oder das Sony Ericsson Aspen bestätigen bekanntlich die Regel. Im Testbetrieb schaffte das Blackberry Pearl drei Tage, was natürlich unter dem Gesichtspunkt der Nutzerintensität zu betrachten ist. Wir telefonierten knapp zwei Stunden, testeten die einzelnen Funktionen etwa vier Stunden lang, machten diverse Fotos und nutzten etwa dreißig Minuten lang den Mediaplayer.


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