HTC mit zwei „Coup de Coeurs“ auf Android-Basis!
Design meets Performance
Auf der einen Seite der schicke HTC Legend, aus einem Aluminiumblock gefräst und mit einem neuen Konzept, was den Einbau von Akku und SIM-Karte anbelangt. Auf der anderen Seite das steroidgeladene HTC Desire mit leistungsstarkem 1-GHz-Prozessor. Da plagt einen förmlich die Qual der Wahl!
Das HTC Desire richte sich insbesondere an Heavy User, die genügend Leistungsreserven benötigen, um laufend mehrere Anwendungen gleichzeitig nutzen zu können, so Eric Matthes, Vertriebsmanager von HTC. Der Legend wiederum gefällt mit seinem Schick Personen, die Understatement schätzen - dabei macht er sicher auch im Businessalltag eine gute Figur.
Trackball ade, it’s Multitouch-Time!
Auf den Nachfolger des Hero, der ja ziemlich lange unsere Testwertungen anführte, waren wir besonders gespannt: Zwar verfügt das Legend „nur“ über einen 600 MHz-Prozessor – er spielt damit in einer Liga mit dem Motorola Milestone - im Test reagierte das Gerät trotz allem wunderbar flüssig auf die Eingaben und ließ sich den geringeren Hubraum nicht anmerken.
Beiden Modellen gleich ist ein AMOLED-Display (beim Legend mit HVGA-, beim Desire mit WVGA-Auflösung), das dank einer fett- und schmutzabweisenden Beschichtung den kapazitiven Touchscreen nach einem Wisch wie neu aussehen lässt.
Der auf Android-Geräten eingesetzte Trackball, eine Ausnahme bildet lediglich das HTC Tattoo, wurde durch eine optische Maus ersetzt. Eine optische Maus weist eine höhere Lebensdauer auf, da sich unterhalb des Trackballs Fehlsteuerungen verursachender Schmutz sammeln kann.
Erweitertes HTC Sense
Beiden Handhelds ließ HTC die schon oftmals gelobte Benutzeroberfläche HTC Sense angedeihen und das sogar in weiter entwickelter Form. Nicht nur, um mit all seinen Kontakten laufend in Verbindung zu stehen und mit Neuigkeiten versorgt zu werden, auch bis ins kleinste Detail lässt sich der Homescreen personalisieren. Für Begeisterung sorgte indes der Multitouch-fähige Bildschirm, der es beispielsweise erlaubt, in der Helicopter-View die verkleinerten Screens auf einer Übersichtsseite zu überblicken.
Dank verschiedenster Profile sind während der Arbeitszeit keine ungelegenen privaten Anrufe zu erwarten, in der Freizeit steht dafür eine optimierte Oberfläche bereit. Auch über eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Leuchte verfügen beide Modelle (Details zum Abschneiden der beiden Handy-Cams lesen Sie in wenigen Wochen in den ausführlichen TarifAgent-Tests).
Orange-CEO Michael Krammer zeigte sich vom Desire ebenso begeistert. Er geht davon aus, dass HTC mit seinen neuen Modellen nach Apple und BlackBerry ebenso einen Smartphone-Hit landen wird. Das Zeug, um zu einer starken Konkurrenz des iPhones zu werden, haben sie jedenfalls.
Auf los geht’s los!
In Deutschland wird der HTC Legend bereits in wenigen Tagen exklusiv über Vodafone erhältlich sein. In Österreich soll das Gerät über mehrere Betreiber vertrieben werden, in den ersten vier Wochen wird es den schicken Aluminiumbolzen allerdings exklusiv bei A1 geben.
Das Desire ist über verschiedenste Netzbetreibern zu haben, bei Orange in Österreich läuft hierfür auch schon die Vorbestellung.
Selbstverständlich werden beide Modelle auch im freien Fachhandel angeboten. Der UVP liegt beim HTC Legend bei aktuell 459,- EUR, beim HTC Desire müssen noch 40 EUR draufgelegt werden. Für die Schweiz liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Marktdaten vor.
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