Nutzung von Internet und Apps am Handy bisher Männerdomäne
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600 Österreicher online zu Nutzerverhalten befragt
Eine im Auftrag von Nokia erstellte aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsportals checkboxx zeigt, wie mobile Applikationen von Usern in Österreich genutzt werden und was sie schätzen oder vermissen. Befragt wurden im Februar dieses Jahres 600 Teilnehmer eines Panels, von denen sich manche für Technik interessierten, manche wiederum nicht.
Martin-Hannes Giesswein, Head of Services and Retail Nokia Alps & South East Europe, erklärte, dass die Studie Bedürfnisse, Wünsche und offene Fragen der Anwender aufzeige. Unternehmen erhalten somit wertvolle Hinweise für zukünftige Entwicklungen.
Handy-Nutzverhalten streut nach Geschlecht
32 Prozent der Befragten greifen mit ihrem Mobiltelefon aufs Internet zu, 27 Prozent haben bereits Applikationen genutzt.
Zwischen den Geschlechtern klafft dabei eine deutliche Diskrepanz: Nur 20 Prozent der weiblichen Studienteilnehmer wagen sich mobil ins Netz. Fast doppelt so viele Männer (38 Prozent) nutzen hingegen dieses Angebot. Der Trend setzt sich auch bei den Applikationen fort: Hier hatten bislang 12 Prozent der befragten Frauen mit Apps zu tun, wogegen es bei den männlichen Teilnehmern mit 35 Prozent mehr als doppelt so viele sind.
Durchschnittlich 9,6 Apps installiert
Navigation (55 Prozent) und „praktische“ Helfer (48 Prozent) wie Kalender führen das Ranking der beliebtesten mobilen Anwendungen bei App-Nutzern an. Im Schnitt haben die befragten heimischen User, die mit den kleinen Programmen vertraut sind, 9,6 Apps auf ihrem Mobiltelefon installiert. 39 Prozent der App-Nutzer haben bereits kostenpflichtige Anwendungen heruntergeladen.
Kleine Displays und Kosten als Ausschlusskriterien
Auch Gründe, weshalb Internet via Handy noch nicht genutzt wird, waren Gegenstand der Erhebung. Zu kleine Handy-Displays (37 Prozent) wurden von Betroffenen am häufigsten genannt, ganz knapp gefolgt von der Unsicherheit bezüglich der Kosten (36 Prozent). Bei einem knappen Drittel ist von vornherein gar nicht erst der Bedarf gegeben und jeder Fünfte hat ein Mobiltelefon in Verwendung, das die entsprechenden technischen Voraussetzungen nicht mitbringt.
Apropos Kosten, Dreiviertel aller mobilen Internet-User hat einen Mobilfunk-Tarif mit inkludierten Datenvolumen bzw. einem entsprechenden Zusatzpaket abgeschlossen, um keine bösen Überraschungen am Monatsende zu erleben.
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